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      Ein ehemaliger Dampflokunterstand, entstanden um 1900, ist heute die Heimat
      des Mülheimer Ringlokschuppens, wie sich das Kulturzentrum auf dem früheren
      Olga-Gelände nennt. Theater, Lesungen, Musik, Tanz und Perfomances bilden
      den Programmschwerpunkt. Was aus einer freien Kulturszene heraus entstan-
      den ist, wird kontinuierlich weiterentwickelt. Bekannte Namen wie Günther Wall-
      raff, Heinz Strunk, Stoppok oder Winfried Schmickler sind hier z.B. zu Gast.
      Daneben wird jungen, talentierten und noch namenlosen Künstlern eine gute
      Gelegenheit geboten sich auf der Bühne zu präsentieren.

      Der Ringlokschuppen bietet seit dem Start im Jahre 1995 mehrere Räumlich-
      keiten: den Theatersaal mit Saalfoyer, die Halle mit Eingangsfoyer und den
      Tender, insgesamt ca. 1.300 qm. Das gesamte Gebäude wurde 1992 komplett
      saniert. Die Stahlwerkfassade, Türen und Fenster waren durchgerostet und
      mussten ersetzt werden. Der Charakter des Ringlokschuppens wurde aber dem
      Denkmalschutz entsprechend erhalten und für die Kultur zugängig gemacht.
      Eine Freilichtbühne im runden Innenhof bietet Gelegenheit für Open-Air-Veran-
      staltungen in der warmen Jahreszeit.

      Größere Veranstaltungen finden unter den Titel "KULTUR.GUT" in der nicht weit
      entfernten Mülheimer Stadthalle ihren Platz. Götz Alsmann, Hagen Rether,
      Gerburg Jahnke oder Johann König sind nur einige Namen, die dort zu erleben
      sind.

      Für das leibliche Wohl ist auch im Ringlokschuppen gesorgt. Die Gastronomie
      präsentiert deutsch-arabische Küche im poet23. Hier kann man Premieren
      feiern, gemütlich dinieren, aber auch einfach nur einen Kaffee schlürfen.

      www.ringlokschuppen.de
      www.kulturgut-stadthalle.de
      www.poet23.de