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Als am 10. Februar 1756 der Preußenkönig Friedrich ll. die "Gründerurkunde" für den Pachtvertrag für das Gelände unterzeichnete, begann die Unterneh- mensgeschichte der heutigen Firma Franz Haniel & Cie. GmbH. Ein gewisser Jan Willem Noot errichtete ein Packhaus für Kolonialwaren aus Holland. 1772 übernahm Jacob W. Haniel das Geschäft seines verstorbenen Schwiegervaters. Das Haniel Museum befindet sich in den historischen Räumen, in denen der Aufstieg der Firma entscheidend stattfand. Zahlreiche Beteiligungen an Zechen (z.B. Rheinpreussen oder Zollverein) und Eisenhütten (z.B. Gute Hoffnungs Hütte) ziehen sich durch die Geschichte. Man baute eigene Dampfschiffe und mit Eisenheim sogar die erste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet. Einige arrang- ierte Hochzeiten der zahlreichen Nachkommen waren zudem stets gut für das Geschäft. Heute ist Haniel ein Mischkonzern, der sich noch immer im Besitz der Familie befindet, jedoch mit der Schifffahrt nichts mehr zu tun hat. Im 2. Weltkrieg blieb das Haus nahezu unversehrt. Zahlreiche originale Möbel und sonstige Ausstellungsstücke sind zu bewundern. Im Gegensatz zu den Krupps wirken die ehemaligen Wohnräume Franz Haniels bescheiden und gemütlich. Das Museum in Duisburg-Ruhrort ist nur im Rahmen von angemeldeten Füh- rungen zu besuchen. Online-Anmeldungen für Gruppen sind über die Firmen- Webseite oder telefonisch möglich. www.haniel.de |
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