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Wo einst 10.000 Arbeiter gutes Geld verdienten, da befindet sich heute die Henrichshütte Hattingen, als Standort des Westfälischen Industriemuseums. Der Hochofen wurde am 18. Dezember 1987 stillgelegt. 1993 folge das Stahl- werk und 2003 die Schmiede. Heute erinnern die erhaltenen Reste auf dem großen Gelände an eine schwerindustrielle Vergangenheit. Im Jahre 1854 wurde die Henrichshütte in Hattingen gegründet. Benannt ist sie nach Graf Henrich zu Stolberg-Wernigerode (1772-1854). In ihrer langen Geschichte hatte sie mehrere Besitzer, doch der Name blieb stets der alte. Für eine Erweiterung wurde Ende der 50er Jahre sogar das Flussbett der angrenzenden Ruhr verlegt, ehe die Stahlkrise unter starken Protesten das Aus einläutete. Das Feuer erlosch. Heute ist das Gelände ein riesiges, industrielles Freilichtmuseum. Auf dem Rundweg begegnen den Besucher regelmäßig Infostationen, an denen die ehemaligen Arbeiter medial von den damaligen Knochenjobs berichten. Heiß, staubig und laut war es hier. Der Rundweg führt über das gesamte Gelände. Imposante Relikte der Eisenerzeugung lassen sich bewundern. Höhepunkt ist dabei sicherlich der Hochofen 3, der zu Fuß erklommen werden kann. Alternativ führt ein Aufzug auf die verschiedenen Ebenen. Im Besucherzentrum finden Konzerte und Sonderausstellungen statt. Regel- mäßige Führungen über das Gelände werden angeboten. www.lwl.org |
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