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217 km von der Quelle nahe Winterberg bis zur Mündung bei Duisburg-Ruhrort in den Rhein, das ist die Ruhr, die einer ganzen Region den Namen verleiht. Bedeutung erlangte sie im 18. Jahrhundert, als erste Kohlentransporte die Ruhr entlang schipperten. Das Gefälle machte den Bau von Schleusen notwendig. Die Ruhr wurde ausgebaut. Historische Schleusenanlagen werden als Industrie- denkmal heute sogar restauriert, wie es am Wasserbahnhof Mülheim anschau- lich dokumentiert wird. Als die Eisenbahn um 1850 an Bedeutung gewann, wurde der Kohlentransport mehr und mehr auf die Schiene verlagert. Industriell wird sie seit dem nur noch zur Trinkwassergewinnung und Stromerzeugung genutzt. Heute dient die Ruhr hauptsächlich der Freizeitgestaltung. Sportbootkapitäne, Paddler und Ausflügler finden hier im Sommer ein Paradies vor. Seltene und geschützte Tiere sind in Landschaftsschutzgebieten am Wegesrand zu ent- decken. Im Haus Ruhrnatur in Mülheim findet man dazu viele Informationen. Die Weiße Flotte verkehrt von Frühjahr bis Herbst im Liniendienst zwischen Mülheim (Wasserbahnhof) und dem Baldeneysee. Weitere Stauseen der Ruhr sind der Harkotsee, der Kemnader See und der Hengsteysee. Auch viele Wanderer haben die Ruhr entdeckt. Der Ruhrhöhenweg mit vielen schönen Ausblicken führt von der Quelle bis zur 240km entfernten Mündung. Mehrfach ausgezeichnet wurde auch der RuhrtalRadweg, der bei Radfahrern sehr beliebt ist. Über 650 m Landschaftsgefälle sollte man dabei aber in Betracht ziehen. Einige sehenswerte und historische Gebäude sind entlang des Ufers zu erleben. Ein entspannter Spaziergang an der Ruhr lohnt sich zu jeder Jahreszeit. www.dasruhrtal.de www.ruhrtalradweg.de www.flotte-essen.de www.haus-ruhrnatur.de |
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