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Friedrich Alfred Krupp

Auf Initiative von Friedrich Alfred Krupp im Jahre 1896 wurden die Planungen für das Hüttenwerk in Rheinhausen-Friemersheim aufgenommen. Bereits am 18.12.1897 wurden die ersten Hochöfen angeblasen.

In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg galt das Werk als das größte Europas. Die Produkte umfassten Schienen, Stab- und Profilstahl, Halbzeug, Schwellen und Walzdraht. In den 80er Jahren machte das Werk bundesweit Schlagzeilen. Zunächst wurde am 3.12.1982 das Walzwerk geschlossen. Im Winter 1987/88 folgten große Demonstrationen gegen die Schließung des verbliebenen Hüttenwerks.

Endgültig wurde das Werk am 15.8.1993 geschlossen. Erhalten sind noch die Villen der ehemaligen leitenden Angestellten und das Casino mit dem Charme der 50er Jahre. Im Partykeller des Casinos sind interessante Wandmalereien zu entdecken. Innenaufnahmen zu „Das Wunder von Bern“ wurden dort gedreht. Leider sind die Räumlichkeiten öffentlich noch nicht zugänglich. Eine öffentliche Umnutzung des Casinos befindet sich in der Planung (siehe Link).

Auf dem ehemaligen Werksgelände ist heute das Logistikzentrum Logport beheimatet.

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