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Der Ausstellungsbereich auf der mittleren Scheibe ist nach Jahren der Leere mit interessanten Exponaten bestückt. Ungewohnte Geräusche erschallen nun durch die Dauerausstellung des Gasometers. Das "Muh" einer nieder- rheinischen Seekuh ist von weitem bereits zu hören. Seit einigen Jahren ist der Gasometer Oberhausen einer der Ankerpunkte der "Europäischen Route der Industriekultur". Großformatige Fotos von Thomas Wolf zeigen eindrucksvoll einige andere Stationen dieser Route, so z.B. ein Zinnbergwerk an der Küste Cornwalls oder einen Kupfertagebau in Wales. An Hörstationen vernehmen die Besucher die Stimme von Rufus Beck, der die Vielfalt der europäischen Industriekultur kommentiert. Auch der Gasometer als Bauwerk wird anschaulich erklärt und dokumentiert. Dabei werden die vergangenen Ausstellungen nicht vergessen. Ein ganz be- sonderes Bonbon ist diesbezüglich die ganz persönliche Betrachtungsweise von Gerburg Jahnke über den Gasometer, auf dem sie im Sturmesbrausen so gerne steht. Respektlos und witzig ist ihre Ode an den Gasometer. Mitten zwischen den bereits beschriebenen Objekten findet der Besucher interessante Installationen des Künstlers Alfred Grimm. In drei ehemaligen Fernsehern hat er die Geschichte des Ruhrgebiets nachempfunden, selbst- verständlich per Knopfdruck zu animieren. Alle seine ausgestellten Objekte, wie die Seekuh, thematisieren die Region. Ein optischer Hingucker ist das rot illuminierte Herz des Gasometers, das rundherum sichtbar ist. Durch eine spezielle Lichtführung ist auch beinahe jede Niete der Scheibe sichtbar gemacht worden. www.gasometer.de Weitere Infos und Fotos zum Thema: Gasometer Oberhausen Das Auge des Himmels Hochseilgarten am Gasometer |
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