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Die ehemalige Zentralkokerei Hansa in Dortmund-Huckarde findet ihren Ursprung in den Jahren 1927/28. Kleinere Betriebe mussten größeren weichen. Bereits 1928 wurden auf Hansa 2200 t Koks täglich produziert. Erweitert wurde die Kokerei 1938-42 und erneut in den 60er Jahren. Bis zu 5000 t Koks am Tag produzierte man hier. Durch die Strukturkrise be- dingt, wurden 1986 zwei Koksbatterien stillgelegt. Am 15. Dezember 1992 hat man die Produktion endgültig eingestellt. Bis zu 1000 Menschen waren hier beschäftigt. Die Sanierungsmaßnahmen begannen mit der gläsernen Bandbrücke, die abends blau erstrahlt, und der Waschkaue, in der Ausstellungen und di- verse Veranstaltungen präsentiert werden. Die von Helmuth von Stegemann und Stein erbaute Kompressorenhalle erstrahlt seit April 2005 wieder in neuem Glanz. Der Anbau stammt vom berühmten Architekten Fritz Schupp (1941/42). Fünf historische Gaskol- benkompressoren (Hersteller: Demag) mit je 350 t Gewicht sind zu be- wundern. Ihre 41 t schweren Schwungräder weisen einen Durchmesser von sieben Metern auf. Eines davon ist sogar wieder funktionsfähig ge- macht worden. Bei der Sanierung der 23 m breiten, 12 m hohen und 75 m langen Halle wurden insgesamt 3600 qm Wand- und Deckenflächen be- arbeitet. 22 verschiedene Anstriche kamen dabei zum Vorschein. Regelmäßig werden auf der Kokerei Hansa Führungen angeboten, darun- ter auch Klang- und Fotoführungen. www.industriedenkmal-stiftung.de Weitere Infos und Fotos zum Thema: Infos zu Führungen (und Preise) |
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