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Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stieg der Frachtverkehr auf dem Wasser. Kanäle wurden angelegt und Gefälle musste ausge- glichen werden. Eines der technisch eindrucksvollsten Bauwerke ist das alte Schiffshebewerk Henrichenburg. Mit dem am 11. August 1899 vom Kaiser eröffneten Bauwerk konnte ein Höhenunterschied von max. 16 m überwunden werden. Der Trog ist 70 m lang und 8.80 m breit. Er ruht auf 5 Schwimmern, die in 33,5 m Tiefe schwimmen. Ein Gesamt- gewicht von 3100 t konnte hier bewegt werden. Die Hubdauer betrug zweieinhalb Minuten. In Jahre 1970 wurde es stillgelegt. 1982 began- nen die Restaurierungsarbeiten, ehe es 1992 schließlich als Museum eröffnet wurde. Ausstellungen im ehemaligen Maschinenhaus und auf dem Museums- schiff "Franz-Christian" dokumentieren das Leben auf dem Wasser. Das weitläufige Museumsgelände präsentiert weitere Museumsschiffe. Von Ostern bis Ende Oktober werden tägliche Schiffstouren (60 Minuten) angeboten. weitere Angebote: - 9 museumspädagogische Programme für Schulklassen, Kindergarten- gruppen und Kindergeburtstage - Programme für blinde und sehbehinderte, sowie für geistig behinderte Schülerinnen und Schüler - Veranstaltungen, die abends, am Wochenende oder an den Feier- tagen stattfinden Nebenan ist der ebenfalls weitläufige Schleusenpark mit dem neuen He- bewerk und Schleusen zu besichtigen. Auch dieses musste bereits still- gelegt werden. www.schiffshebewerk-henrichenburg.de www.lwl.org Weitere Infos und Fotos zum Thema: Schleusen |
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