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In Neukichen-Vlyun befindet inmitten von Feldern und dörflicher Anwesen eine Erhebung. Die Halde Norddeutschland mit ihren 100 m über NN und 77 m über den Niveau zählt zu den eher unbekannteren, ist aber mit 80 ha Fläche einer der größeren Exemplaren. Auf dem ausgedehnten und etwas hügeligen Plateau lässt es sich aber wunderbar entspannen. Hier kann man in ruhiger und länd- licher Umgebung die Seele baumeln lassen, besonders wenn Ballone in der Abendsonne langsam in der Nähe der Halden über das weite Land ziehen. Seit 2001 ist sie fertiggestellt, gilt aber noch als „brennende Halde“. Wer es sportlich liebt, auch der ist hier genau richtig. Gleitschirmfliegen, Fahr- ten mit dem Kite-Buggy oder Walken sind hier sehr beliebt. Kinder finden bei Schnee lange und schöne Rodelpisten vor. An einer Ecke des Plateaus ist ein Stahlgerippe zu erkennen, das sogenannte „Hallenhaus“. Als Kunstwerk und Landmarke ist es mit seinen 10 m Höhe von Weitem zu sehen. Im Sommer findet hier das Dong-Open-Air statt, ein Musik-Festival für Metal-Fans. Mieten für eigene Veranstaltungen kann man die Halde auch. Das „Hallenhaus“ kann mit einer Plane abgedeckt werden. Warum der Norden Deutschlands als Namensgeber für die Halde herhalten muss, das weiß niemand so recht, ein Mysterium. Jedenfalls führen gut aus- gebaute Wege auf die Halde Norddeutschland und um sie herum. Sportliche könne auch gerne die 359 Stufen der „Himmelstreppe“ erklimmen. Parkplätze sind am Fuße der Halde reichlich vorhanden. www.metropoleruhr.de |
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