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Seit einigen Jahren gilt der Innenhafen als Duisburgs Vorzeigemeile. Das 89 ha große ehemalige Industriegelände wurde im Rahmen der Internationalen Bau- ausstellung (IBA) zu einem neuen Stadtquartier zum Wohnen und Arbeiten umgebaut. Der Innenhafen hat eine lange industrielle Geschichte zu bieten. Er galt ehemals als der "Brotkorb des Ruhrgebiets". Getreide aus allen Erdteilen wurde hier bis in die 50er Jahre in diversen Mühlen verarbeitet. Als jedoch der Transport über die Straße sich entwickelte, verlor der Innenhafen an Bedeutung. Mühlen und Getreidespeicher verloren ihre bisherige Bedeutung. Wo früher ordentlich geschwitzt wurde, flaniert man heute um ein ehemaliges Hafenbecken. Viele gastronomische Betriebe haben sich angesiedelt. Bekannte Firmen haben hier mittlerweile ihre Firmensitze in teilweise bemerkenswert architektonischen Bürogebäuden. Auch der WDR sendet vom Innenhafen die Lokalzeit Duisburg. Die Wohnungen befinden sich gleich nebenan, die höchsten Mieten im Raum Duisburg inklusive. Kulturell ist der Innenhafen sehr interessant. Hervorzuheben sind dabei das Museum Küppersmühle, welches nun eine in der Bevölkerung sehr umstrittene Erweiterung bekommt, die bereits als "Schuhkarton" tituliert wurde (Fertigstel- lung wohl 2012). Entspannen lässt es sich im Garten der Erinnerung. Die große, alljährliche Drachenbootregatta zum Hafenfest ist sind bereits zur Tra- dition geworden. www.innenhafen-duisburg.de Weitere Infos und Fotos zum Thema: Museum Küppersmühle Legoland Duisburg |
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