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Die Kokerei Zollverein zählt neben der angrenzenden Zeche zum Weltkultur- erbe der UNESCO. Das Gelände befindet sich in fast komplettem Zustand. Das Gelände wird seit 1998 von der Stiftung Industriedenkmalpflege und Ge- schichtskultur erhalten, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und entwickelt. Das Herzstück der Anlage sind die 10 Koksbatterien mit ihren 304 Großraum- öfen. Dort herrschten Temperaturen von über 1.000 °C. Sie sind in einem Be- reich für Besucher zugänglich gemacht worden. Auf der Ofendecke, die ehe- mals 30 bis 70°C warm war, befindet sich ein Solarkraftwerk. Ein Sonnenrad durchschneidet die Koksöfen und bringt die Besucher in luftige Höhen. Jeweils samstags und sonntags von 12 bis 20 Uhr lässt sich der tolle Blick über Zoll- verein und Essen erleben (bis 7. Oktober). Ein weiteres Kernstück der Kokerei ist die 35 Meter hohe Mischanlage mit insgesamt 12 Kohlebunkern. Jeweils 600 t Kohle hatten dort Platz. Sie wurde baut. Ein Kokerei-Cafe lädt zur Rast ein. Bei allen Projekten ist der Denkmalschutzaspekt stets ein wichtiger Punkt. Die Vergangenheit der Kokerei soll immer sichtbar bleiben. Eine lange Eisbahn ist die sehr beliebte Attraktion im Winter. Im Sommer bietet das kostenfreie Werksschwimmbad auf dem Gelände jede Menge Bade- spaß (Künstler: Paschke/Milohnic). Industriellgeschichtliche Führungen werden regelmäßig angeboten. Die Koke- rei wird mit Einbruch der Dämmerung am Wochenende illuminiert. www.industriedenkmal-stiftung.de (Führungen) www.the-palace-of-projects.net Weitere Infos und Fotos zum Thema: Geschichte der Kokerei Zollverein Zunftviertel auf der Kokerei Zollverein Infos zu Führungen (und Preise) Zeche Zollverein |
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