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Industrie Rheinpreußen

70 Meter hoch erhebt sich die Halde Rheinpreußen in Moers. Die Zeche Rheinpreußen war vor etwa 150 Jahren das erste linksrheinische Bergwerk. Sie gehörte zu den ersten begrünten Halden im Ruhrgebiet. Ein historischer Römerweg führt am Fuße der Halde entlang. Die Fernsicht vom Haldenplateau ist sehenswert.

2001 entstand der Plan, die Halde Rheinpreußen mit einer Landmarke zu versehen. Der Künstler Otto Piene wurde von Prof. Dr. Christoph Brockhaus beauftragt, dieses Projekt zu gestalten. Heraus kam eine 32 Meter hohe Grubenlampe aus Betonstahl. 61 verschiedene Beleuchtungskörper leuchten das „Geleucht“ so aus, dass es von weitem zu sehen ist. In einer Höhe von 9 Metern befindet sich eine Aussichtsplattform, die über eine Innentreppe zu erreichen ist. Das bedeutendste Symbol des Bergbaus ist deswegen ausgewählt worden, weil es in der Umgebung einst 40 Zechen gegeben hat. Kulturhistorische Aspekte des Ruhrgebiets werden verdeutlicht. Zudem hat die Grubenlampe den Bergbau in Punkto Sicherheit weit nach vorne gebracht.

Als Ergänzung zum „Geleucht“ erststreckt sich eine 8.000 qm große rote Illuminationsfläche mit 35 Leuchten (je 400 Watt) am Haldenhang.

 

Illumination:

Sommer: 21 bis 23 Uhr

Winter: 19 bis 22 Uhr

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