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      Strom kommt aus der Steckdose. Wie jedoch kommt er dort hin? Auf
      2000 qm Ausstellungsfläche wird die Geschichte der Elektrizität im
      Umspannwerk Recklinghausen interessant dokumentiert. Mit zum Teil
      realen technischen Bauteilen und historischen Fotos wird die Aufbe-
      reitung des Hausstroms gezeigt.

      Viele Ausstellungsstücke verdeutlichen besonders jungen Besuchern,
      dass Strom nicht immer etwas Alltägliches war. Seine Bedeutung für
      die Entwicklung von industrieller Fertigung oder das elektrische Licht
      in Städten war groß. Ob im Friseursalon, im Büro, im öffentlichen Ver-
      kehr oder in der heimischen Wohnung, hier wird die Anwendung des
      Strom in seiner historischen Entwicklung dokumentiert.

      Im Museum ist das Anfassen der Ausstellungsgegenstände übrigens
      durchaus erwünscht, ein Klavier mal ausgenommen. Die sehr zivilen
      Eintrittspreise des vom RWE getragenen Museums ermöglichen allen
      Besuchern eine spannende Reise durch die Welt der Elektrizität.

      Das Unternehmensarchiv und die Bibliothek stehen wissenschaftlichen
      Recherchen zur Verfügung.

      Der alte Teil des Umspannwerks stammt aus dem Jahre 1928. Im Jahre
      1991 erfolgte eine Modernisierung. Noch heute dient es als Umspann-
      werk für die örtliche Stromversorgung.

      Führungen, Kindergeburtstage, Tagungen, Workshops und schulpäda-
      gogische Programme ergänzen das Angebot. Natürlich steht auch ein
      Museumscafe den Besuchern zur Verfügung.

      www.umspannwerk-recklinghausen.de