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Duisburg (500.200 Einwohner) Die Silbe "duis" (in älterer Form auch "dius") im Ortsnamen Duisburg wird zumeist auf einen germanischen Lautkomplex "deus-", indoger- manisch "dheus" zurückgeführt, in dem der Begriff des "Aufquellens, Anschwellens" enthalten ist, auch im Sinne von "Wasserschwall" oder "Überflutung". Hier ist an das periodische Hochwasser von Rhein und Ruhr zu denken, das die Flächen unterhalbdes Burgberges, der ältes- ten "Keimzelle" der Stadt, regelmäßig überschwemmte. Der Name wäre danach, topographisch zutreffend, etwa mit "Burg im Überschwemm- ungsgebiet" zu übersetzen. Die älteste sichere Erwähnung des Ortsnamens findet sich in der Form "Diusburh" in der Chronik des Regino von Prüm (ca. 840 - 915) zum Jahre 883, wo er von einem Normannenüberfall auf die Ortschaft be- richtet. Neuerdings wird allerdings eine ältere Theorie wieder favori- siert, nach der die Burg "Dispargum" des fränkischen Kleinkönigs Chlo- dio aus der ersten Hälfte des 5. Jhs, die in der fränkische Geschichte des Gregor von Tours (ca. 539 - ca. 594) erwähnt wird, mit Duisburg zu identifizieren ist. (Quelle: Duisburger Stadtarchiv) www.duisburg.de Essen (595.000 Einwohner) althochdeutschen Wort "Asnidhi". Dies bedeutet soviel wie "Eschen- gegend". Im Jahre 852 wird von der Gründung eines freiweltlichen Damenstiftes für die Töchter des sächsischen Hochadels durch den späteren Bischof von Hildesheim, Altfrid, berichtet, der auf "Asnidhi", dem Landgut seiner Eltern, geboren sein soll. (Quelle: Stadt Essen) www.essen.de |
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