![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|||
![]() |
|||
![]() |
|||
![]() |
|||
![]() |
|||
![]() |
|||
![]() |
|||
![]() |
![]() |
![]() |
||||||
|
Das Internationale Comedy Arts Festival in Moers ging in diesem Jahr bereits zum 35. Mal über die Bühne. Wie immer, zumindest wenn es trocken war, war die Stimmung sehr gut, quasi eine große Familie, die sich jedes Jahr wieder zu diesem Anlass trifft. Dafür geht ein großer Dank an den künstlerischen Leiter Holger Ehrich und die die über hundert ehrenamtlichen Helfer, ohne die dieses Festival gar nicht stattfinden könnte. Den allergrößten Applaus verdiente am Samstagabend das Moerser Publikum, wie der Moderator des Samstagabends Sebastian Puffpaff richtig feststellte. Bei strömendem Regen hielten die Gäste so gut es ging tapfer aus. Paul Nathan aus San Francisco verblüffte mit Zaubertricks. „Sexy and mysterious“. Er lässt Tücher verschwinden, präsentiert Kartentricks, tanzt bis die Socken brennen, lässt die Peitsche knallen und gibt (gute?) Ratschläge, wie das Rauchen am besten aufzugeben ist. Das Klappstuhlorchester bot eine ungewöhnliche Misch- ung aus Musik und Artistik. Das Quartett Zinco Roman und das Artisten-Duo Spot The Drop fanden sich zur Uraufführung zusammen. Bei Musik aus den Golden Zwanzigern jonglierten die zwei Artisten Klappstühle, Bälle, Ringe und Keulen. Ein Hingucker, der gespielte Song mit „Untertiteln“ und Requisiten. Roberto Capitoni ist Halbitaliener aus Schwaben. „Pasta, Pizza, Prosecco“ hört sich besser an als „Bratwurst, Bier und Bommerlunder“, da ist er ganz Italiener. Er packt die Wahrheit über seine italienische Familie aus, erzählt von schmerz- haften Erfahrungen aus dem Urlaub, macht sich lustig über so manche Marotte der Touristen. Am Sonntag sorgten zuerst die „The Four Shops“ mit Elvis an der Trommel als Einheizer für gute Stimmung, ehe Moderatorin Sybille Bullatschek das Bühnen- programm eröffnete. Die Altenpflegerin der Herzen erzählte lauter Dönekes aus ihrem Haus Sonnenuntergang. Als Pflegerin im Altersheim braucht man wirklich eine gute Portion schwarzen Humor. Jochen Malmsheimer, bekannt aus „Neue aus der Anstalt“, spricht die Dinge klar und deutlich an. Da gibt es Einkaufs- erlebnisse mit Fachverkäufern, der erste Sex, der als solcher von der Partnerin gar nicht erkannt wurde, Fetenerlebnisse mit Pennerglück und Nudelsalat oder die Radioexpertenrunde mit Hörerbeteiligung. Der Mann ist ein großer Wort- schwall mit fein formulierten Sätzen. Cirqu’Oui dagegen kommt eher feinsinnig daher. Akkordeon, italienischer Gesang, fliegende Keulen, ein Riesenreifen und am Ende ganz viel Liebe kommen an. Die Mundakrobaten von „füenf“ sind ein schwäbischer Geheimtipp. Mit gesanglichem Können und starker Bühnenshow rissen sie das Publikum mit. Sie besingen kabarettistisch die Ernährung, den Umgang mit Drogen, den italienischen Macho oder Deutsche im Italien-Urlaub. Eine schöne Erinnerung an die Jugend in den 1980er Jahren war auch Major Tom von Peter Schilling. Die Krönung war allerdings ein Madley aus Liebes- liedern, in dem das Wort Love durch Horst ersetzt wurde: Horst hurts, Horst is in the Air, …! Insgesamt wurden in der Freiluft-Arena an allen drei Tagen dieses Jahr 3.200 Zuschauer willkommen geheißen.Beim nächsten Festival vom 24.-26. August 2012 sieht man sich dann wieder. www.comedyarts.de Datum: 15. bis 17. Juli 2011 |
![]()
|
![]() |
![]() |
||||
![]() |
![]() |
||||||
![]() |
![]() |
||||||
![]() |
|||||||
|
|||||||