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Zum Jahresabschluss lud das privat geführte Museum DKM in Duisburg noch einmal zu gelungenen Jahresabschluss ein. Auf dem Programm stand eine Führung mit Prof. Dr. Gert Kreytenberg, einem Freund des Hauses, der das Museum sehr gut kennt. Aus der einen geplanten Führung wurden sogar vier parallele mit insgesamt 80 Teilnehmern, so groß war das Interesse. Das sehr schöne Museum, das vor rund drei Jahren in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs von den Sammlern Klaus Maas und Dirk Krämer ins Leben gerufen und eröffnet wurde, beherbergt zahlreiche Kunstobjekte in 51 Räumen. Seit 40 Jahren sammeln Maas und Krämer aktuelle Kunst. Die alte Kunst kam erst vor rund 15 Jahren dazu. 5.000 Jahre Kulturgeschichte findet der Besucher hier. Bei der antiken Kunst handelt es sich meist um Objekte aus dem asiatischen Raum. Man erfuhr im Rahmen der Führung, dass im Haus der größte Buddha- Kopf in Europa (90 cm hoch) zu bewundern ist. Ein Buddha muss auch nichtbr> mit einem Kugelbauch ausgestattet sein. Entscheidend ist, dass er oben auf dem Kopf eine Beule hat, die eine Bewusstseinserweiterung darstellen soll. Zahlreiche Buddha- und Buddhisattwa-Figuren sind ausgestellt. Der Buddhis- mus wurde in China im 13. Jahrhundert durch die Lehren des Konfuzius ver- drängt. Erläutert wurde auch ein Grabzug aus Tonfiguren aus der Wei-Dynastie, diverse Grabbeigaben aus der Tang-Dynastie oder das Staatswesen der Han Dynastie. Spannend sind auch die Gelehrtensteine und die Ähnlichkeiten zwischen antikem und aktuellem Porzellan. Ein Blick in die aktuelle Sonder- ausstellung zu Ägypten durfte natürlich auch nicht fehlen. An aktueller Kunst zeigt das Museum Objekte u. a. von Raimund Kummer, Richard Serra, Blinky Palermo, Bernd und Hilla Becher, vielen asiatischen Künstlern oder Ulrich Rückriem, der seine Steinblöcke wie seit je her spaltet. Er füllt Reis in die Bohrungen und lässt ihn aufquellen. Das sprengt jeden Block. Besondere Beachtung erfordert der spannende Raum mit den Werken von Norbert Kricke, der 1984 sich selbst getötet hat. Hier erkennt man seinen Weg von der Skulptur zur Abstraktion, bis hin zur Reduktion kurz vor seinem Tod. Interessant sind auch die Tuschezeichungen und strukturellen Arbeiten Werke von Jan Schoonhoven. Außerdem bekam man einen Einblick in die Sonderaus- stellung von Christine Möbus und Timm Ulrich, sowie die Einzelausstellung von Claudia Terstappen, die sich um Riten, Zeremonien und Tod rankt. Datum: 30. Dezember 2011 Infos und Fotos zur Ausstellung von Claudia Terstappen Infos und Fotos zur Ägypten-Ausstellung Infos und Fotos zur Ausstellung von Christine Möbus und Timm Ulrich www.museum-dkm.de |
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