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      Anlässlich der 31.Duisburger Akzente "Was uns beschäftigt", eine thematische
      Auseinandersetzung zur Veränderung in unserer Arbeitswelt, präsentiert das
      Lehmbruck Museum eine höchst anspruchsvolle Ausstellung, wie sie bisher zu
      diesem komplexen Thema noch nie gezeigt wurde.

      Eine rasant voranschreitende Computertechnologie nimmt Einfluss auf unsere
      Arbeitswelt. Digitale Technik, der PC als Arbeitsgerät, dessen sich Architekten
      schon sehr früh bedienten. Konnten sie so ihren Entwurf mit Hilfe von Modellen
      und 3-D-Präsentation dem Betrachter bestens vermitteln. Fiktion wird Realität.
      Dementsprechend werden 4 Architekturentwürfe, mit Modellen und Rendering-
      Präsentationen sowie Lichtinstallationen unter insgesamt 17 Installationen, ge-
      zeigt. Die Auswahl der Architekturbüros wurde bewusst gewählt: Foster &
      Partners, Herzog & de Meuron, Grimshaw & Partners, Wentzel & Hahn, alle
      haben durch bereits umgesetzte oder noch zu planende Entwürfe einen lokalen
      Bezug zu Duisburg. Es war nur eine Frage der Zeit, bis Künstler die Arbeits-
      möglichkeit der digitalen Technik für ihre Entwürfe, gerade in der Bildhauerei,
      Skulptur und Raumerschließung für sich zu nutzen wussten.
      Die Ausstellung stellt einen Ausschnitt aus dem extrem komplexen Bereich
      aktueller digitaler Techniken vor: Künstler wie Tony Cragg, Hoffmann & Hart-
      mann, Markus Huemer, Mischa Kuball, Yves Netzhammer, Jaume Plensa,
      Karin Sander, Pietro Sanguineti.

      Bei einigen Installationen wird, kann der Betrachter als Teil in die Installation
      miteinfließen. Bei der raumgreifenden Installation von Hoffmann & Hartmann
      wird der Besucher mit Hilfe eines Scanners erfasst und an die Museumswand
      projektiert. Karin Sander ermöglicht es dem Besucher selbst Bestandteil des
      Kunstobjekts zu werden, indem sie den Besucher in einem 3-D-Bodyscan in
      seiner typischen, individuellen Körperhaltung erfasst und ihn mit Hilfe ausgefeil-       ter Computertechnologie maßstabsgerecht verkleinert, aus Schichten von Gips
      und Pigment maschinell modelliert und ihn so als Skulptur in 1:6 als greifbares
      Objekt erstehen lässt. Bei dem begehbarem Objekt "Jerusalem" von Jaume
      Plensa, erlebt der Besucher eine intensive Begegnung des Lichts als Licht-
      dusche, abgeschirmt von der Aussenwelt, klang-und schriftlos.

      Ein Katalog zur Ausstellung ist zum Preis von 9,90 EUR im Museum erhältlich.

      Laufzeit: 27. Mai bis 14. September 2008

      www.lehmbruckmuseum.de