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      Das GOP Varieté Theater Kaiserpalais Bad Oeynhausen beginnt das neue Jahr
      mit einer neuen Show: "spirit". Unter der Regie von Ulrich Thon verbinden sich
      musikalische Klänge mit akrobatischer Körperkunst. Artisten aus allen Teilen
      der Welt treffen sich auf der Bühne. So verschieden sie auch sind, so unter
      schiedlich ihre artistischen Darbietungen, in "spirit" fügen sich alle zu einem
      großen Ganzen.

      Musik spielt dabei eine wichtige Rolle. Die kommt nicht vom Band, sondern
      wird meist live präsentiert, eine schöne Idee. Wolfgang Stute und Hajo Hoffmann
      begleiten die Darbietungen auf verschiedenen Instrumenten: Geige, Gitarre,
      Mandoline und Percussion. Musik, immer passend zur kulturellen Herkunft der
      Artisten. Da ertönen afrikanische Trommeln, Klänge aus Asien, feurige Gitarren-
      musik, irische Folk oder auch jazzige Töne. Lichtspiele, Nebelschwaden und
      Projektionen setzen Bühne und Darbietungen effektvoll in Szene.

      "Alles ist Eins", die Artisten treten nicht nur einzeln in ihren Acts, sondern auch
      zusammen in Spielszenen auf, um die Gemeinsamkeit trotz aller Individualität
      zu unterstreichen. Einen Moderator gibt es nicht. Überleitungen und Umbauten
      werden spielerisch realisiert. Das wird mit der Spielzeit sicher noch mehr
      Routine bekommen. Kotini junior übernimmt den komischen Part aus Clownerie,
      Pantomime und Breakdance. Seine Art von Comedy ist allerdings Geschmack-
      sache.

      Das Ensemble ist bunt gemischt. Hakuma Matata Akrobats, die vier Artisten
      aus Tansania sorgen für sportliche Tempo-Akrobatik und lassen die Schwerkraft
      am Vertikal-Pole vergessen. Burl the Bubble Guy lässt mit viel Fingerfertigkeit
      Seifenblasen entstehen, eine poetische Zauberei. Anmutig und doch kraftvoll
      schwebt Lena Ries im Luftring. Wie gelenkig sie ist, zeigt ihre Kontorsion. Ohne
      sichtbare Anstrengung verdreht die grazile Artistin ihren Körper. In ihrer Part-
      nerakrobatik knistert es vor Leidenschaft. Lynn und James zeigen schwierigste
      Hebefiguren, spielerisch und mit großer ästhetischer Kraft. Licht aus, Schwarz-
      licht an, Yukki lässt die Jojos effektvoll durch die Luft sausen. Das Tempo wird
      noch rasanter, wenn Vanessa Alvarez leichtfüßig Tücher und sogar eine Gitarre,
      passend zu spanischer Gitarrenmusik, durch die Luft wirbelt. Das Finale vereint
      nochmals alle Artisten auf der Bühne, zusammen mit den Mitgestaltern, die
      zum Gelingen der Show beitragen.

      Laufzeit: 12. Januar bis 26. Februar 2012

      www.variete.de