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      Vom 21. Januar bis 1. März 2012 zeigt die Galerie Rheinhausen in der Bezirks-
      bibliothek den jüngsten Werkzyklus des Essener Künstlers Franz Rudolf
      Knubel. Mit 56 systematisch angelegten Untersuchungen auf Papier kann
      Knubel die Illusions- und Wirkungskraft der Farben Grün, Schwarz, Goldocker,
      Rot, Grau, Purpur, Gelb und Blau vor Augen führen. Dabei unterwirft er die
      Farben einem ordnungsstiftenden Arbeitsprinzip, mit dem Ergebnis das Irra-
      tionale und Relationale der Farben erlebbar zu machen.

      Knubel lässt sich von genormten Farbwerten keinesfalls leiten. Eher sind Ge-
      meinsamkeiten mit dem Farbverständnis von Donald Judd, Josef Albers oder
      Piet Mondrian zu erkennen. Ähnlich wie Albers wählt auch er das Quadrat.
      Dabei benutzt er die Grundfarben Rot Gelb und Blau und kombiniert sie mit
      Sekundärfarben. Diese bilden zwei weitere Quadrate im Inneren, die mal im
      Hintergrund erscheinen und mal in den Vordergrund treten. Dabei variiert auch
      die Farbwirkung, obwohl es sich um ein und denselben Farbton handelt. Jeweils
      sieben Grafiken stehen in einer doppelten Reihe übereinander. Dabei war das
      Ergebnis bei der Entstehung nicht planbar. Es hat sich während seiner Arbeit
      so ergeben und ist absolut gelungen.

      Knubel lehrte von 1971 bis 2004 an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen.
      Ausstellungen im In- und Ausland markieren seine künstlerische Vita. Er war
      Mitglied der im Ruhrgebiet agierenden Künstlergruppe B1, deren Arbeiten im
      Kulturhauptstadtjahr 2010 einem breiten Publikum neu vorgestellt wurden. Seine
      Arbeiten befinden sich in zahlreichen Sammlungen, darunter die Staatlichen
      Museen Preußischer Kulturbesitz und The Metropolitan Museum of Art in New
      York.

      Öffnungszeiten: Di-Fr 10-13 und 14-19 Uhr, Sa 10-13 Uhr.

      Laufzeit: 21. Januar bis 1. März 2012

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