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      Die Stiftung Zollverein ist seit langem bekannt und geschätzt für ihre erfolg-
      reichen "Zollverein Konzerte". Vor dem bereits seit Wochen ausverkauften
      Konzert der Grupo Cimarrón de Cuba wurde an diesem Abend die Kooperation
      mit ruhrlounge als eine neue Konzertreihe der infocom Music auf Zeche Zoll-
      verein mit Unterstützung der Sparda-Bank offiziell besiegelt. Im Beisein der
      Bürgermeisterin der Stadt Essen, Annette Jäger und Klaus Wingensiefen als
      Vertreter der ruhrlounge, überreichte Berthold Reinatz, Vorstandsvorsitzender
      der Sparda-Bank einen großzügigen Scheck über 10.000 € an Jolanta Noelle
      vom Vorstand der Stiftung Zollverein. Diese Summe stammt aus dem Fond
      der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Damit dürfte
      für die Zukunft eine interessante Konzertreihe "Musik mit Panorama," darge-
      boten im gläsernen Pavillon oberhalb der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche
      Zollverein, gesichert sein.

      "Havanna, Rum und Salsa", das Thema der Band mit Frontmann Daniel de la
      Osa. Gut aufgelegt, mit großer Spielfreude und feurigem Temperament, prä-
      sentierte sie nicht nur erstklassige kubanische Musik, sondern auch einen Mix
      aus verschiedenen Elementen der Worldmusic. Das Publikum im Erich-Brost-
      Pavillon, hoch über den Dächern der nächtlichen Stadt Essen, ließ sich nur zu
      gern zu Salsa, Reggae und Cha Cha Cha Rhythmen verführen. Die Band inter-
      pretierte sowohl bekannte Stücke wie "Chan Chan" (Buena Vista Social Club)
      oder "Guantanamera", als auch eigene Kompositionen. Mit dem Lied "Palatino"
      wurde der gleichnamige Stadtteil Havannas gehuldigt und somit eine musikal-
      ische Liebeserklärung an Kuba ausgesprochen. Die Eigenkomposition "Animal"
      vereinte verschiedenste Musikrichtungen. Afrikanische Einflüsse, kreolische
      und lateinamerikanische Elemente waren gut zu erkennen. Eine leidenschaft-
      liche Musik, die zum Tanzen, auch zum Zuhören und Träumen animierte.
      Natürlich wurde die Band nicht ohne Zugabe von der Bühne gelassen.

      Kulinarisch durfte sich das Publikum u.a. an Leckereien aus der karibischen
      Küche erfreuen. Eine eigens eingerichtete Bar sorgte stilecht für die passenden
      Cocktails. (Text: A. Gruß-Wolters)

      Datum: 22. August 2008

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