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      25 Meter im Durchmesser, 280 kg schwer und mit 8.000 Kubikmeter Luft gefüllt,
      das ist der größte bekannte Mond auf Erden. Er ist der Hauptbestandteil der
      Ausstellung "Sternstunden - Wunder des Sonnensystems" im Gasometer Ober-
      hausen, einer der imposantesten Ausstellungsräume Europas. Im intern. Jahr
      der Astronomie wandert der Besucher durch ein Planetarium mit besonderer
      Räumlichkeit, quasi eine Biografie des Sonnensystems.

      Auf der unteren Ebene findet man spektakuläre Aufnahmen von wissenschaft-
      lichen Forschungen im All. Wie stirbt ein Stern und wie wird der wiedergeboren?
      Die explosive Sonne ist genauso zu entdecken, wie die Schrumpffalten des
      Merkurs. Man erfährt auch, dass die Venus andersherum dreht, neue Erkennt-
      nisse für viele Besucher. Die Schönheiten aus dem All werden auf 2x3 m darge-
      stellt. Dabei wird die Planetengeschichte mit Miniplaneten dargestellt.

      Auf der mittleren Ebene erlebt man die 3.000 Jahre alte Kulturgeschichte der
      Planetenforschung. Hier findet man ein Modell der Kamera, mit der Armstrong
      auf dem Mond seine Gehversuche dokumentiert hat, sowie die originalen Film-
      rollen der Apollo-Mission. Ein Nachbau des Kopernikus-Quadranten ist ebenso
      zu sehen wie das Heliometer der Bonner Sternwarte von 1850. Viele historische
      Fernrohre, Messgeräte und Himmelskarten sind ausgestellt. Sogar von einem
      Roboter aufgesammelter Mondstaub einer russischen Mission aus dem Jahre
      1976 ist zu bewundern. Anhand der Exponate zeigt sich, wie sich die Vorstel-
      lungen über die Entstehung und Entwicklung des Sonnensystems von den
      Mythen der Naturvölker bis zu unserem wissenschaftlichen Zeitalter veränderten.

      Über allem hängt der größte bekannte Mond auf Erden. Er wechselt innerhalb
      von 15 Minuten zwischen Neu- und Vollmond. Als musikalische Untermalung
      erklingt eine eigens neu arrangierte Komposition. Per Innenaufzug im 100 m
      hohen Oberraum schaut man auf den Mond hinab.

      Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für
      Luft- und Raumfahrt (DLR). Ein interessanter Ausstellungskatalog ist erhältlich.

      Laufzeit: 3. April 2009 bis 30. Dezember 2010

      www.gasometer.de