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Einmal im Jahr präsentiert das Josef Albers Museum eine Fotoausstellung. Dieses Jahr sind die Fotografien von Simone Nieweg zu erleben. Geboren wurde sie 1962 in Bielefeld. Nieweg studierte an der Düsseldorfer Kunstakademie Fotografie bei Bernd Becher, dessen Assistentin sie auch war. Seit 1986 hat sie sich Landschaftsmotiven mit einer besonderen Bildsprache zugewandt und komponiert mit Feldern, Wäldern und Gärten. Ihre meist groß- formatigen Fotos dokumentieren die Begegnungen zwischen Natur und menschlicher Kultur. Der Mensch gebraucht Natur, um z.B. Nahrung anzu- bauen. Zu sehen ist die Art und Weise, wie Nutzgärten der Natur abgerungen werden. Auch Felder und Wiesen spielen bei ihren Motiven eine große Rolle. Wir gestalten solche Bereiche anonym und künstlich. Ob türkische oder deutsche Nutzgärten oder Anbauflächen in Frankreich, Simone Nieweg stellt mit ihrer Großbildkamera detailreich und in Farbe dar, was uns oft umgibt. Der Betrachter fühlt sich dabei oft, als würde er im Bild stehen oder durch ein Fenster hinaus schauen. Alle Fotografien sind sehr strukturiert und zeigen zum Teil auch Winteransichten im Schnee. Auch für Botaniker ist diese Ausstellung interessant. Viele Gewächse, die man vorfindet, sind von Menschenhand dort gepflanzt worden. Das Museum bietet speziell Führungen für botanisch interessierte Besucher an. Ein Buch zu Niewegs Fotos der letzten zehn Jahre ist im Verlag Schirmer/ Mosel erschienen. Es geht vom Umfang her über die Ausstellung hinaus und ist im Museum zum Preis von 49,80 EUR erhältlich. Laufzeit: 12. Februar bis 27. Mai 2012 www.quadrat-bottrop.de |
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