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Zum Abschluss der diesjährigen Tour brachte die "AIDA Night of the Proms" die Arena Oberhausen zum Tanzen. Bei ausgezeichneter Stimmung war die soge- nannte Last Night of the Proms ein voller Erfolg, gelungene Scherze der Musiker untereinander inklusive. Die Stühle in der nahezu ausverkauften Arena benötigte man nur für Hälfte des Konzertes. Wippen, Klatschen und Mitsingen standen hoch im Kurs. Entsprechend gut gelaunt waren auch die Künstler. Die Misch- ung aus Pop und Klassik passte prima. Durchs Programm führte wird der bekannte NDR-Moderator Uwe Bahr. Für den klassischen Part sorgte beinahe durchgehend das Sinfonieorchester Il Novecento und der Chor Fine Fleur unter der Leitung von Robert Groslot. Sie spielten hervorragend bekannte und unbekanntere Werke von u. a. Mozart, Beethoven oder Tschaikowski. Wenn dann auch noch das italienische Sopra- nistinnen-Quartett Div4s die Stimmen erklingen ließ, dann war das große Musik. Ihre italienische Version von „Time to say good bye“ ist besser als die Version von Andrea Bocelli, der übrigens ihr Entdecker ist. Als Klassiker der Show darf man auch ruhig den musikalischen Direktor John Miles bezeichnen. Seine Hymne „Music“ kennt jeder. Die durfte nicht fehlen. Er überzeugte aber auch auch mit andere Songs, z.B. als „Lion King“ oder mit „Valerie“ als eine Würdigung für die verstorbene Amy Winehouse. Außerdem sorgte seiner Electric Band für stets guten Sound. Mit Seal verpflichtete man einer der erfolgreichsten Solo-Künstler der 90er Jahre als Topact. Seine gefühl- volle Stimme ist wie gemacht für eine Mischung aus Soul, R&B und Rock. Hits wie „Killer“ "Crazy" und "Kiss from a rose" sorgten für eine nicht enden wollende Party in der Halle. So mancher Gast im Publikum hatte das Vergnügen Seal plötzlich neben sich zu stehen zu haben. Er wollte am Ende der 20 Konzerte gar nicht von der Bühne. Es genügten auch nur ein paar Takte, da standen die Besucher bei Stanfour aus Hamburg. Hits wie „Wishing you well“, „In your arms“ und „For all lovers“ rissen das Publikum auch gesanglich regelrecht mit. Nicht minder stimmungs- voll war die amerikanischen Songwriter Legende Nile Rodgers & Chic. Disco- Klassiker wie „Le Freak“ und „Good Times“ stammen ebenso aus der Feder, wie auch „We are family“, das die Besucher am Ende glücklich nach Hause schickte. Fehlt nur noch Alison Moyet. Sie hatte ihre 80er Jahre-Hits d“All cried out“, Is this love? und „Invisible“ neu und gelungen interpretiert. Die Lichtshow der Night of the Proms gehörte zu einer der aufwendigsten Inszenierung der internationalen Tourneeszene. Das Lichtdesign war exakt auf die gut dreistündige Show abgestimmt und unterstützte durch anspruchsvollste Lichtstimmungen das musikalische Geschehen auf der Bühne. Auch auf den Sound wurde sehr großen Wert gelegt. Hier wurde jedes Instrument einzeln von einem Mikrofon abgenommen. Die Show war ein großes Feuerwerk aus Musik und Licht. Die "AIDA Night of the Proms" sollte man sich auch für 2012 merken. Am 30. November 2012 startet die neue Show in Köln. Der VVK läuft. Datum: 18. Dezember 2011 www.notp.com |
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