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      Eine zufriedene Bilanz zogen die Verantwortlichen des Duisburger Traumzeit-
      Festivals 2009 um den neuen künstlerischen Leiter Tim Isfort, der für das neue
      Konzept verantwortlich war. Weniger große Namen und dafür ein deutlich erwei-
      tertes Angebot an Konzerten, das kam bei den meisten Besuchern gut an. Die
      musikalische Spannbreite bewegte sich zwischen Jazz, Rock, Pop, Improvisa-
      tionsmusik und elektronischen Klängen. Für jeden war etwas dabei. Insgesamt
      wurden 12.000 Besucher an drei Tagen im Landschaftspark gezählt. Das neue
      Konzept wird nun weiter optimiert.

      Ein erstes Ausrufungszeichen setzte am Freitag "Lambchop" (USA) mit einem
      charismatischen Sänger und Kopf Kurt Wagner. Ihre Musik bewegt sich zwi-
      schen Country, Jazz, Indie und Folk. Die Gießhalle zum Platzen brachten an-
      schließend "Calexico" (USA, siehe unten). Sie sind die bekanntesten Vertreter
      des Americana-Sounds. Ein durchaus interessanter Gegensatz dazu war "The
      real Tuesday weld" aus London. Ihre nostalgisch angehauchte Musik wurde mit
      animierten Traumsequenzen längst vergangener Jahrmärkte begleitet.

      Am Samstag traten zwei Meister an der Trompete auf die Bühne. Tom Harrell
      wurde von einem Kammerorchester der Duisburger Philharmoniker begleitet.
      Ebenso begeistert wurde Paolo Frescu gefeiert. Sensationell spielte die Band
      "Zita Swoon" (Belgien, siehe unten) in der Pumpenhalle auf. Hier konnte keiner
      still sitzen oder stehen. Ein weiterer Kracher war "Elew" (USA, siehe unten) mit
      ihrem Kopf Eric Lewis an Klavier. Absolut kraftvoll und außergewöhnlich in der
      Darbietung boten sie verrockten Jazz vom Feinsten. Bis um vier Uhr in der Nacht
      zog die "Beatplantation" ein eher junges Publikum an.

      Der Höhepunkt des Sonntags war Goran Bregovic und seine Wedding Funeral
      Band. Mit seinem zweistündigen Programm brachte er die vielen Landsleute
      im Publikum dazu, die Gießhalle erbeben zu lassen.

      Datum: 3. bis 5. Juli 2009

      www.traumzeit-festival.de
      Konzertbericht zu "Calexico"
      Konzertbericht zu "Zita Swoon"
      Konzertbericht zu "Elew"
      Konzertbericht zu "Goran Bregovic & Wedding Funeral Band