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"Varieté de la vie" lautete der Titel des interkulturellen Jugendkulturfestivals am im Mülheimer Ringlokschuppen. 400 Jugendliche aus 9 Nationen, alle aus Part- nerstädten und Jugendpartnerschaften der Städte Bottrop, Dinslaken, Duisburg, Essen, Mülheim/Ruhr und Oberhausen hatten sich im Rahmen der Kulturhaupt- stadt kreativen Themen gewidmet. In den TWINS-Workshops 2010 hatten sie zusammen mit ihren Gastgebern diverse Projekte vor Ort entwickelt. Es wurde getanzt, musiziert oder Theater gespielt. In Mülheim wurden nun die Ergebnisse vorgestellt. Während Jugendliche aus Oberhausen und den Partnerstädten im Tender den Kampftanz Capoeira, Stacking und japanische Trommeln vorführten, stand im Saal die die Varieté-Show "Elements" auf dem Programm. 100 Kinder und Ju- gendliche aus Essen und seinen Partnerstädten hatten unter professioneller Anleitung diese Varieté-Show mit Akrobatik, Clownerie, Tanz und Musik in nur zwei Wochen erarbeitet. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Am Ende siegte die Liebe, um die sich alles drehte. Die flotte Show kam beim Publikum gut an. Durchaus anspruchsvoll gestaltete sich auch "traces of: FATZER_vol.3", ein Anti-Kriegs-Drama von Bertold Brecht, als Theater- und Tanzperformance. 70 Jugendliche aus Mülheim und den Partnerstädten haben es geschafft, ein schwieriges Thema künstlerisch ansprechend auf der Bühne zu präsentieren. Natürlich gab es auch Musik. Aus Dinslaken kamen zwei Rockbands, die ordentlich einheizten. In Bottrop hatten sich verschiedene Bands aus Partner- städten zusammengefunden. Die sieben Bands präsentierten jeweils ihr "Lied für Europa". Von Hip Hop bis Rock gestaltete sich die musikalische Palette. Duisburg präsentierte sich mit jungen Teilnehmern aus Perm und Portsmouth. Sie zeigten im Park selbst gestaltete Skulpturen aus Stein und Metall. Locker und gekonnt moderierte Johanna Klum (WDR Lokalzeit Ruhr/VIVA) das Jugendkulturfestival. Leider wurden alle Vorführungen wegen der Loveparade- Katastrophe von Duisburg ins Innere verlegt. Das Open-Air-Theater blieb leer. Man wollte Party-Atmosphäre vermeiden. Ebenfalls entfiel das sonstige Rah- menprogramm im Außenbereich, was dazu führte, dass nur verhältnismäßig wenige Besucher live dabei sein konnten. Die beachtlichen Leistungen der Ju- gendlichen hätten draußen deutlich mehr Beachtung gefunden. Enttäuschte Besucher vor der Tür machten sich recht schnell wieder auf den Heimweg. Datum: 31. Juli 2010 www.ringlokschuppen.de |
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